Die Ausrichtung der 41. Deutsche Meisterschaft vom SKID in Warendorf wurde erfolgreich durchgeführt !

Nach einer langen Zeit der Vorbereitung und dem großartigen Beitrag zahlreicher freiwilliger Helfer war es am Samstag, den 15. Oktober endlich soweit: Das Dojo Kamakura richtete in der Bundeswehrsportschule in Warendorf die Deutschen Karatemeisterschaften und das Nachwuchsturnier aus. Den ganzen Tag über maßen sich rund 100 Starter in den verschiedenen Kategorien, um die besten zu ermitteln.

Für die Helfer begann die Meisterschaft bereits am Vorabend: Mehrere Stunden lang wurde die Sporthalle vorbereitet, mit Bannern und Flaggen dekoriert und mit Kampfflächen und den nötigen Materialien ausgestattet. Der letzte Feinschliff folgte am Samstag ab 7 Uhr morgens, ehe ab 9 Uhr die Teilnehmer eintrudelten und sich über die gut organisierte Anmeldung freuten.

Um 10 Uhr wurde das Turnier schließlich eröffnet. Nach Grußworten von Bürgermeisterin, Vertretern der Sportvereine, denen das Dojo angeschlossen ist sowie von Eugen Landgraf Shihan (7. Dan) und Kamakura-Dojoleiter Markus Boy Sensei (3. Dan) begannen schließlich die Kämpfe im Nachwuchsbereich unter der Aufsicht vom Bundestrainer Akio Nagai Shihan (9. Dan).

Nach Alter, Gurtfarbe und Geschlecht aufgeteilt rangen die Kinder und Jugendlichen in den Kategorien Kata (Form) und Kumite (Kampf) um die begehrten Medaillen. Trotz allen Ehrgeizes liefen die Kämpfe fair und diszipliniert ab – in den traditionellen Kampfkünsten steht die Vervollkommung des eigenen Charakters schließlich im Vordergrund, nicht der Sieg gegen einen Gegner. Trotzdem freute man sich im Dojo Kamakura natürlich über den Erfolg aus den eigenen Reihen: Die Zahl der eigenen Starter war zwar recht klein, da die meisten Dojomitglieder als Kampfrichter, Helfer oder Organisatoren im Einsatz waren, doch Alexander Heitmann sicherte sich den dritten Platz im Kumite, während Jannis Barth sogar doppelt abräumte und in Kata den ersten und Kumite den dritten Platz erreichte.

Dank des reibungslosen Ablaufs waren die Nachwuchskämpfe beendet, nach einer kurzen Pause wurden die deutschen Meisterschaften eröffnet. Die Tribüne hatte sich inzwischen mit zahlreichen Zuschauern gefüllt, die trotz des recht kleinen Starterfelds hochklassige Darbietungen erwarten konnten. Das ausrichtende Dojo Kamakura hatte aufgrund der Organisationstätigkeit keine Starter, sodass man sich komplett auf den reibungslosen Ablauf konzentrieren konnte – mit Erfolg, denn alles lief wie am Schnürchen, sodass die Siegerehrung sogar früher als geplant stattfinden konnte.

Nach dem Abbauen traf man sich noch gemeinsam im „Haus Allendorf“, um die gelungene Meisterschaft und die errungenen Erfolge zu feiern.

 

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